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Heimatkunde - Palandsmühle

In der nachstehenden Abbildung wird die Palandsmühle in ihrer ursprünglichen Funktion dargestellt - als Holzschleifmühle. Die Energie wurde aus der Wasserkraft gewonnen. Gut zu erkennen ist der Mühlengraben als Seitenkanal der Innerste. Das Wasser floss unter dem Gebäude durch und trieb die Mühlenaggregate an. Hauptabnehmer des geschliffenen Holzes war die Firma Pufas (Kleister- und Spachtelmassen). Der Mühlenmeister hieß Schrader.  
In den 50er Jahren diente das Gebäude mit einer zusätzlich erstellten Halle unter dem Inhaber Eberhard Heubel als Abfüllbetrieb für Getränke (insbesondere Limonaden, aber auch Bier).
Nach der Insolvenz wurde die Halle als Brotfabrik für die Bundeswehr (Firma Dehne) genutzt.
Auch hier musste Insolvenz angemeldet werden. Ein Unternehmen, das Kunststoffprodukte (Deckenraster) herstellte, folgte in den 80iger Jahren. Ein Brand bedeutete das Aus der Firma.
Heute steht auf dem Gelände ein Kühlhaus als Depot für Tiefkühlprodukte der Firma Kalesse.
Die ehemalige Schleifmühle ist als Wohnhaus privatisiert worden.

Interessant ist auch der Hinweis auf den "Pfingstanger". Hierunter ist das Areal zwischen dem Haus der Familie Schiller und der Fam. Hahn einzuordnen. Dieses Gelände nutzten die Schulkinder in den 30er Jahren als Sportstätte. Zu Pfingsten (daher der Name) wurde unter dem Zuspruch von Jung und Alt mit geschmückten Pferden der Sieger des Kranzstechens ermittelt. Andere sportliche Wettbewerbe (Wettläufe) ergänzten das Programm.  
 

 

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Diese Markierung verweist auf
Originalphotos

(Das Wehr befindet
sich außerhalb dieser Zeichnung)



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